Aktuelles

Neue Pastorin - Einführungsgottesdienst am 14. April 2019, 15 Uhr

„Ach! Ich komme aus Fredenbeck, da bin ich aufgewachsen.“ „Meine beste Freundin wohnt in Fredenbeck.“ „Ich arbeite in Fredenbeck.“ „Mein Schwa­ger wohnt in Fredenbeck.“ „Da gibt es übrigens ein ganz tolles Hofcafé.“ „Die haben doch eine richtig gute Hand­ball­mannschaft!“

Diese Äußerungen hörte ich, als so langsam durchsickerte, dass ich als neue Pasto­rin nach Fredenbeck ge­hen werde. Und ich dachte: Das ist ja wirk­lich „die Perle der Geest“. Ich freue mich auf die Kirchengemeinde Freden­beck, auf die Zusammenar­beit mit mei­ner Kollegin Christa Haar-Rathjen, mit dem Kirchenvorstand, den anderen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeite­rInnen, auf die Begegnun­gen mit den Gemein­deglie­dern, auf die Zusam­menarbeit mit der Kirchen­gemeinde Mulsum, und wir, mein Mann, unser Kater und ich, freuen uns auf das Haus und den GARTEN.

Aufgewachsen bin ich in Langenha­gen, habe dort Abitur gemacht und über viele Jahre mit meiner Freundin den Kindergottesdienst verantwortet. Dadurch und durch ein junges Pasto­renehepaar in meiner Heimatge-meinde fing ich an, mich für Theolo­gie zu interessieren. So studierte ich in Münster, Wien und Göttingen Theolo­gie, hatte Martin Luther und Dietrich Bonhoeffer als theologische Vorbilder und absol­vierte mein Vikariat in dem Künstlerdorf Fischerhude bei Bremen.

Nach dem 2. Examen waren mein Mann und ich viele Jahre Stellenteiler, zuerst in Unterlüß, einer Kirchenge­meinde zwischen Celle und Lüneburg gelegen. Dort wur­den unsere beiden Jungs geboren. Danach zog es uns nach Rotenburg/Wümme, wo unsere Tochter geboren wurde und unsere drei Kinder dort ihre Heimat fanden. In Rotenburg arbeiteten wir in der Re­gion in einem großen Team mit Hauptamtlichen zusammen.

Gründung eines Kirchengemeindever­bandes, Tauffeste am See, die Aktion „Eine Stadt liest ein Buch“, „Lange Nacht der Kirchen“, 1 - 2 mal im Jahr Salbungsgottes­dienste waren einige Bereiche, die ich mit vorbereitet und durchgeführt habe. Dar­über hinaus habe ich fast 17 Jahre in einer Grund­schule Religion unterrichtet. Eine Zeit, die ich nicht missen möchte, die mich geerdet hat, allein schon durch die Fra­gen meiner Schüler und Schülerin­nen, die so ehrlich und hinterfragend sind.

Nach der Konfirmation unserer Toch­ter wollten mein Mann und ich aus der Stellen­teilung heraus. Mein Mann be­kam das Angebot, an der Berufsbil­den­den Schule in Buxtehude eine Schul­pastorenstelle mit einem Drittel im Kir­chenkreis zu übernehmen. Und so suchte ich mir die Stelle in Neu Wulm­storf. Hier habe ich mit den KollegIn­nen die Sommerkirche in der Nachbar­schaft eingeführt, habe die enge, lang­jährige, gut funktionie­rende Ökumene weiterentwickelt, war aktiv als Stellver­treterin im Vorstand des Kindertages­stätten­verbandes im Kirchenkreis Hitt­feld, habe einmal im Jahr mit Ehren­amtlichen den Filmgot­tesdienst durch­geführt.

Mit einem tollen, sehr kreativen, eh­renamtlichen, öku­menischen Team habe ich die Kinderkirche geleitet. Ein tolles niedrigschwelliges Format, zu dem sich viele Familien mit ihren 4 bis 8-jährigen Kindern einmal im Monat einfanden und die gemeinsame Zeit genossen haben.

Besondere Freude hat mir die Konfir­mandenarbeit mit jugendlichen Tea­mern ge­macht. Nicht nur auf Freizei­ten haben sie die KonfirmandInnen begleitet, sondern haben auch aktiv den Unterricht mitgestaltet. Mit ihrem Engagement, ihrer Freude und ihrem noch mal anderem Zugehen auf die KonfirmandInnen haben sie den Kon­firmandenunterricht bereichert und geprägt. Zudem war ich mit einer Kol­legin verant­wortlich für die Lektoren- und Prädikantenarbeit im Sprengel Hittfeld. Auch zwei Ge­meindefahrten habe ich in den letzten Jahren organi­siert: Wir wandelten „Auf den Spuren Martin Luthers“ u. a. in Wittenberg und Erfurt und im Herbst letzten Jah­res gewannen wir prägende Eindrü­cke in Israel/Palästina.

Vor einem halben Jahr ist dann un­sere Tochter nach Hannover zum Studium gegan­gen, so dass mein Mann und ich uns noch mal neu „sor­tieren“ konnten und eben ei­nen Stel­lenwechsel in Betracht ziehen konn­ten. Mit Fredenbeck sind wir wieder in ei­nem Kirchenkreis und in einem Sprengel.

Voller Elan gehe ich auf die neue Stelle zu, bin gespannt und neugierig, freue mich auf viele Begegnungen und Gespräche und bin immer gern für Neues aufgeschlos­sen.

Zunächst aber möchte ich den Men­schen in der Kirchengemeinde Fre­denbeck be­gegnen, sie kennen ler­nen, erfahren, was sie bewegt und was in der Gemeinde läuft und wo ich mich einbringen kann.

Und wenn ich denn mal freie Zeit habe, dann gehe ich gern ins Theater oder Kino, reise, fahre Fahrrad, treffe mich mit Freunden und lese gern.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Pastorin Heide Wehling-Keilhack

 

Altpapiersammlung

Die nächste Altpapiersammlung der evangelischen Jugend ist am 

4. Mai, 14. September und  7. Dezember 2019.

Die Container stehen an den gewohnten Plätzen auf dem Kirchplatz in Fredenbeck, auf dem Hof Wiebusch in Deinste und auf dem Hof Stelling in Helmste und ein Anhänger steht gegenüber der Feuerwehr in Wedel. Der Erlös kommt der Jugendarbeit vor Ort zu Gute.

Weltgebetstag 2019 aus Slowenien

 

                                "Kommt, alles ist bereit"

Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 laden die slowenischen Frauen zum Weltgebetstag ein. Bei uns wird ein Team aus den beiden Kirchengemeinden Fredenbeck und Mulsum diesen Gottesdienst vorbereiten und lädt

                              am 1. März 2019, um 18 Uhr

in die Fredenbecker Kirche ein.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein Beisammensein im Ge­meindehaus Fredenbeck mit einem Imbiss slowenischer Köstlichkeiten und Informationen aus dem Gastge­berland. 

Der Gottesdienst entführt uns in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria: Slowenien. Und er bietet Raum für alle. Es ist noch Platz – be­sonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden, wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Ob­dachlose.

Die Künstlerin Rezka Arnuš hat die­ses Anliegen in ihrem Titelbild sym­bolträchtig umgesetzt. In über 120 Ländern der Erde rufen ökumeni­sche Frauengruppen damit zum Mit­machen beim Weltgebetstag auf.

Über Länder- und Konfessionsgren­zen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft.

Am 1. März 2019 werden allein in Deutschland hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen. Gemeinsam set-zen sie am Weltgebetstag 2019 ein Zeichen für Gastfreundschaft und Miteinander:

Kommt, alles ist bereit!

Es ist noch Platz. 

 

Boxenstopp - Der Gottesdienst zum Auftanken

Der nächste Boxenstopp-Gottesdienst findet am Sonntag, dem 17. März 2019 um 19 Uhr statt. Unter dem Motto

                                        „So viel du brauchst…“

lädt das Vorbereitungsteam gemeinsam mit Pastorin Christa Haar-Rathjen in die Martin-Luther-Kir­che nach Fredenbeck dazu ein. Die Kirchenband Ichthys sorgt für den Rhythmus.

„Darf´s auch etwas mehr sein?“ fragt die freundliche Verkäuferin. Was wäre, wenn wir darauf antworten: „Vielen Dank, ich kaufe nur so viel, wie ich brauche.“

Doch wie viel brauche ich wirklich? Diesen Fragen rund um das Thema „Schöp­fung bewahren“ geht das Vorbereitungsteam in kurzweiliger Form nach.

Im Boxenstopp-Gottesdienst gibt es eine Erlebniszeit mit der Möglichkeit, Kerzen anzuzünden, sich segnen zu lassen und am Abendmahl mit Traubensaft teilzu­nehmen. Im Anschluss lädt das Team zum Guten-Abend-Bistro ein.

 

Abendmahl für Kinder

Mehrfach wurden wir gefragt, ob jüngere Kinder nicht auch in Fredenbeck das Abendmahl erhalten können.

In vielen Kirchengemeinden der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) ist es mittlerweile gängige Praxis, dass ge­taufte Kinder unabhängig vom Lebens­alter am Abendmahl teilnehmen kön­nen. Bislang war es in unserer Kirchen­gemeinde üblich, dass der erste Abend­mahlsbesuch erst beim Abschlussgot­tesdienst des Vorkonfirmandenunter­richts stattfand. Kinder, die bei Abend­mahlsgottesdiensten mit nach vorn ka­men, erhielten auf Wunsch ei­nen Se­gens­spruch mit Handauflegen.

Auf der Website un­serer Ev.-luth. Lan­deskirche Hanno­vers heißt es zum Abend­mahl für Kin­der: „(…) Nicht die Konfirmation be­dingt die Teilnahme am Abendmahl, sondern die Taufe.

Ge­taufte, also auch Kinder, sind nach lu­therischer Überzeu­gung aufge­rufen, ih­ren Glauben durch ihre Teil­nahme an den Feiern des Abendmahls und das Hören auf die Ver­kündigung des Wortes zu stärken und wachsen zu lassen. Die Grundlagen da­für sind in der Kindheit notwendig. Man kann nicht früh genug einladen.“

https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/wir-fuer-sie/kin­der/kirche-und-kinder/kinder-fei­ern/abendmahl

Der Kirchenvorstand hat nun beschlos­sen, dass bei uns ab sofort Kinder unab­hängig vom Lebensalter das Abendmahl erhalten können.

Ein Jahr lang werden wir jedes Mal vor der Feier des Abendmahls eine kurze Erklärung zur Bedeutung des Abend­mahls vorlesen. Selbstverständlich ist es auf Wunsch weiterhin möglich, ein­fach einen Segensspruch mit Handauf­legen zu erhalten.

Wir bitten die Eltern und Paten, mit ihren Kindern über die Teilnahme am Abend­mahl zu sprechen und sie beim Abend­mahlsbe­such an den Altar zu beglei­ten. Die Ge­schichte, wie Je­sus mit seinen Jün­gern Abendmahl feiert, findet sich auch in vielen Kin­derbibeln. Pädago­gisch emp­fehlens­wert sind besonders die von der Deut­schen Bi­belgesell­schaft herausgegebe­nen Kin­derbibeln, fragen Sie gern im Pfarramt danach.

Eltern, Paten und Kinder können beim Anschauen und Lesen der illustrierten Bibelgeschichten gemeinsam entde­cken, wie sich unser christlicher Glaube z. B. im Abendmahl ausdrücken kann. 

Christa Haar-Rathjen für den Kirchenvorstand

Gesprächskreis ElPasSo

Einmal im Monat, in der Regel am letzten Dienstag, trifft sich die Gruppe ElPaSo. Zurzeit sind wir etwa acht bis zehn Personen: „Eltern, Paare oder Solisten - ElPaSo“. Wir treffen uns, um über die Bibel, den Glauben und aktuelle Themen in der Gesellschaft ins Gespräch zu kommen. Die Themen suchen wir gemeinsam in der Gruppe aus. Manchmal lesen wir einen Text oder jemand aus der Gruppe bringt ein kleines Referat oder ein Buch mit, über das wir uns dann austauschen. So haben wir schon zu einem Glaubenskurs zum Reformationsjahr gearbeitet, Bi­belarbeiten erlebt und uns über die Reformationsstadt Emden informiert.

Unsere Gruppe besteht aus Frauen und Männern aus den beiden Kirchengemein­den Fredenbeck und Mulsum. Im halbjährlichen Wechsel finden wir uns in den drei Gemeindehäusern Fredenbeck, Kutenholz oder Mulsum ein. Ab Juli wird wieder das Gemeindehaus in Kutenholz unser Treffpunkt sein. Etwa zwei bis drei Mal im Jahr gehen wir in ein Restaurant. Oder wir verabreden uns zum gemeinsamen Be­such von besonderen Veranstaltungen. Im letzten Jahr haben wir den Ostergarten in Buxtehude und ein Konzert mit „Dieter Falk & Sons“ in Bremervörde besucht.

Wir freuen uns, wenn Sie sich durch diese Zeilen angesprochen fühlen, in unsere Gruppe zu kommen!

Die nächsten Termine sind am 26. Feb. und 26. März 2019 im Gemeindehaus in Mulsum, jeweils um 19:30 Uhr.

Christa Haar-Rathjen

 

2 x Verabschiedung aus dem Bläserkreis

Dank an Begründer Cord-Hinrich Blanke und Gründungsmitglied Lütje Behnken in einem musikalischen Festgottesdienst mit Empfang

Nach über 40 Jahren verabschieden sich Cord Blanke als Leiter und Lütje Behnken als Tubaspieler vom Bläserkreis.

Beide erhielten vor zwei Jahren die "Kuhlo-Medaille" für 70 Jahre Mitgliedschaft in Posaunenchören vom Landesposaunenwart.

Cord Blanke hatte schon als 13-Jähriger in Einbeck Unterricht auf einem Horn bekommen und mit anderen Jugendlichen begeistert, z. B. auf Zeltlagerfreizeiten, Blasmusik gemacht: „Wir hatten unsere Musikinstrumente immer dabei“. Später machte er die Musik zu einem seiner Unterrichtsfächer bei seinem Realschullehrerstudium in Hannover und kam danach als Lehrer nach Fredenbeck und Stade. Auf Anregung von Kreisjugendmusikschulleiter Albert Kasprick gründete er 1977 den Bläserkreis Fredenbeck und führte ihn zu hoher Leistung und großem Ansehen. Mit einem enormen ehrenamtlichen (unbezahlten) Einsatz hat er die vielfältigen Gottesdienste, wie Heiligabend, Erntedank, Wald- und Hofgottesdienste u. v. m. sowie Serenaden und Adventsmusiken – oft zusammen mit seiner Frau Helgard – mitgestaltet, die Kirchentage mit seinen Bläsern besucht, Kontakte zur Partnergemeinde Oederan in Sachsen gepflegt und auch die Geselligkeit und das gute Miteinander dabei nicht zu kurz kommen lassen. Was er selbst hervorhebt, war die stets gute Kooperation mit dem Pfarramt und dem Kirchenmusiker und die Treue und Zuverlässigkeit von seinen Bläsern.

Lütje Behnken fing auch schon in seiner Jugend das Spielen auf Blechblasinstrumenten an, zunächst als Autodidakt ohne Notenkenntnisse. Lütje und sieben andere Jungen hatten den Ehrgeiz, auf Instrumenten, die sich in deren Familien fanden, im Selsinger Posaunenchor mitspielen zu können. Dies praktizierten sie mit großer Begeisterung über viele Jahre. Nachdem Lütje Behnken 1963 mit seiner Frau Maria den Hof in Wedel übernommen hatte, ergab sich für ihn zunächst keine Gelegenheit, sein Können als Bläser fortzuführen. Das änderte sich, als der Bläserkreis Freden-beck 1977 gegründet wurde. Seitdem hat er auf seiner Tuba den Tiefbass gespielt und der Musik das nötige Fundament bereitet.

Tradition war es über all die Jahre, dass der Bläserkreis sich zum neuen Jahr zu einem fröhlichen, geselligen Beisammensein bei ihm und seiner Frau getroffen haben. Lange Jahre war Lütje außerdem Kirchenvorsteher und hat später die Garten- und Hofpflege rund um Kirche und das Gemeindehaus organisiert und mit viel Liebe durchgeführt. Beiden - Cord Blanke und Lütje Behnken - hat die Kirchengemeinde viel zu verdanken!

Mögen sie ihren wohlverdienten „Bläserkreisruhestand“ genießen und uns noch viele Jahre erhalten bleiben. Gottes Segen sei mit ihnen!

Dr. Jan-Frederik Grottschreiber

 

Abschied von Pastor Blömer

Liebe Gemeinde,

nach über 17 Jahren in Fredenbeck werde ich nun Ende September meinen Dienst in der Martin-Luther-Gemeinde beenden. Im Oktober habe ich noch einige Fortbildungen und der Umzug steht uns bevor. Im November trete ich meinen neuen Dienst in Rotenburg an.

Der Abschied fällt uns als Familie sehr schwer. Fredenbeck ist unsere Hei­mat geworden. Unsere drei Kinder sind hier groß geworden. Im Pfarrhaus mit dem großen Garten haben wir uns wohlgefühlt, auch wenn es manches Mal recht lebhaft um uns herum zuging.

Als ich 2001 hierher nach Fredenbeck kam, war das mei­ne erste richtige Pfarrstelle, nachdem die Jahre zuvor von vielen beruflichen Unge­wissheiten geprägt waren.

In den vergangenen Jahren habe ich viele schöne Momente erlebt, aber auch be­drückende, wenn es galt Menschen zur Seite zu stehen, die Schweres zu tra­gen hatten.

Sie und Ihr als Gemeinde sind und seid mir immer offen und freundlich begegnet. Ermutigung, Dank, Anerkennung und Vertrauen haben mir immer wieder Kraft und Freude für die Arbeit gegeben. Das ist nicht selbstverständlich. Und das weiß ich auch zu schätzen. Ganz herzlichen Dank dafür!!!!

Und etwas Besonderes ist es auch, in einem guten Team arbeiten zu können. Mein großer Dank gilt hier dem Kirchenvorstand, den hauptamtlichen und ehrenamtli­chen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und meiner Kollegin Christa Haar-Rathjen. Ich kann mich hier an kein böses Wort erinnern, das die gute Gemeinschaft einmal getrübt hätte. Auch das ist nicht selbstverständlich – auch nicht im Raum der Kir­che. Ebenso hat die Zusammenarbeit mit unserer Nachbargemeinde Mulsum rei­bungslos geklappt.

Manch einer hat mir gesagt: Ich sei doch dumm, das alles aufzugeben. So gute Ar­beitsbedingungen werde ich nicht wieder bekommen. Und andere sagen: Man soll gehen, wenn es am Schönsten ist.

Ja, mich und meine Familie erwartet nun etwas völlig Neues. Meine neuen Aufga­ben werden auf jeden Fall ganz anders sein als hier in der Gemeinde. Ich freue mich aber auch auf die neuen Herausforderungen. Und meine ersten Begegnun-gen in Rotenburg zeigen mir: Auch dort gibt es viele nette Menschen.

Ich werde die Zeit in dieser Gemeinde und Sie und Euch nicht vergessen und wünsche Ihnen und Euch alles Gute und Gottes Segen.

Ihr/Euer Michael Blömer, im September 2018

Sozialberatung

Im Rahmen der Kirchenkreissozialarbeit des Kirchenkreises Buxtehude wird es ab dem 1. September 2018 weiterhin das Angebot der Soziallotsen in unserer Ge­meinde geben. Herr Gerhard Behrmann hat sich in den letzten Wochen zum Soziallotsen ausbil­den lassen. Die Aufgabe der Soziallotsen ist es Menschen bei der Lösung ihrer all­täglichen Probleme zu unterstützen bzw. sie an die entsprechenden Hilfsangebote weiterzuvermitteln. Dazu zählen unter anderem das Begleiten zu Ämtern, das Aus­füllen von Anträgen, Erklären von behördlichen Schreiben und vieles mehr. Herr Behrmann wird dabei intensiv durch die zuständige Kir­chenkreissozialarbeiterin Frau Frenkel und die Projekt­koordinatorin Frau Rinka beraten und unterstützt. Der Lotse unterliegt der Schweigepflicht. Mit diesem Angebot soll auch künftig gewährleistet wer­den, dass Menschen, die aufgrund langer Wege oder fehlenden Fahrgeldes das Angebot der Sozialberatung im Haus der Diakonie in Buxtehude nicht wahrnehmen können, einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort vorfinden.

Ich lebe seit 1976 in Deinste. Meine Erfahrungen aus meiner beruflichen Tätigkeit und aus der ehrenamtli­chen Arbeit in der Politik möchte ich verwenden, um vielen Bürgern in schwierigen Situationen vor Ort zu helfen und die Kirchen­sozialarbeit zu unterstützen. Gerhard Behrmann

Ein Kontakt zu Herrn Behrmann kann über das Kirchenbüro der Kirchengemeinde (mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr unter Tel. 04149 8055) hergestellt werden oder über den Diakonieverband Buxtehude (Tel. 04161-644446).